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Sonntag, 2. Februar 2014

Angekommen


- .. sind wir längst im neuen Jahr. 
Es fühlt sich gut an und es läuft gut, weil es einige Veränderungen gegeben hat.
Einen guten Vorsatz meinerseits - "weniger ist mehr" - versuche ich umzusetzen, ich rufe ihn mir jeden Tag wieder ins Gedächtnis. Und es funktioniert tatsächlich ziemlich gut. Ich mache nur noch eine Sache, alles nacheinander und nicht mehr zehn gleichzeitig. Das macht mich wieder zufrieden und glücklich und ich bin nicht mehr so genervt, nervös und ärgerlich, weil ich nichts hinbekomme. So ein Zeitplan ist doch nicht verkehrt, habe ich festgestellt. Und wie gut es sich anfühlt, hinter einen erledigten Punkt - und sei es nur "Wäsche waschen" - einen Haken zu machen. 
Ausmisten, weniger im Internet herumhängen, mehr Zeit aktiv und nur bei und mit den Kindern verbringen. Ich koche wieder neue Sachen und nicht mehr immer das gleiche Zeugs, nehme mir bewusst Zeit dafür. Ich habe wieder Freude daran. An allem. Dafür ist so ein Jahreswechsel einfach gut: zu sehen, was ist schlecht gelaufen im letzten Jahr, was möchte ich anders machen? Was nervt mich und wie kann ich das ändern? 


- Da wir gerade den Keller renovieren - ich bekomme dort endlich ein eigenes Zimmer, mein Nähzimmer! - ist in der letzten Zeit nicht so viel genäht worden. An einer Sache werkele ich aber schon seit ein paar Tagen: ein Löwenkostüm für mein Mädchen. Sie ist gerade furchtbar in das Thema Zirkus und besonders in den durch einen Feuerring springenden Löwen verliebt. 
Schon vor längerer Zeit hat sie ein Schminkset von Eulenspiegel bekommen, das kann ich unbedingt als Geschenk empfehlen, wir haben schon sehr viel Spaß damit gehabt!, und wir haben schon wilde Sachen damit ausprobiert. Jetzt ist sie also ein Löwe. Das Gute: so hat sie gleich ein prima Karnevalskostüm. Falls sie bis dahin nicht wieder etwas anderes sein möchte....




- Ich bin eigentlich ein Karnevalsmuffel, aber ich liebe Verkleidungen. In diesem Jahr möchte meine Schwiegermutter (als gebürtige Kölnerin) uns aber mit in das Bergische nehmen, um dort einem kleinen Straßenumzug mitzuerleben. Mich und meinen Sohnemann. Für den ist schon klar: es geht als Cowboy. Aber was mache ich? Einige Ideen schwirren mir schon im Kopf herum, aber ich das Richtige habe ich noch nicht gefunden, schließlich will ich mir auch nicht den Hintern abfrieren....
Wie ist es bei Euch und Karneval? Ich komme aus Norddeutschland und hier ist der Straßenkarneval oft eher ein riesiges Saufgelage mit reichlich unangenehmen Menschen. Gruselig. Ich bin gespannt, was uns erwartet.