Hier fluppt`. Es läuft richtig gut. Der Februar und ich, wir verstehen uns. Ich habe schon einiges geschafft, das ich ewig vor mir hergeschoben habe.
Ich habe angefangen Kruschecken zu beseitigen, meinen Kleiderschrank aufzuräumen, die Kinderzimmer auszumisten. Auch beruflich habe ich zwei neue Projekte angeschoben und ich bin sehr gespannt, was daraus im Laufe des Jahres so wird.
Herr
Ottolenghi ist übrigens eine Offenbarung. Es ist tatsächlich wie eine Grenzüberschreitung, es macht unglaublich Spaß seine Rezepte auszuprobieren. Einige Kombinationen hören sich seltsam an, verursachen aber echte Geschmacksexplosionen. Alle bislang getesteten Rezepte haben mich überzeugt - a
llerdings: immer habe ich den Knoblauchanteil erheblich reduziert. Das kann ich unserer Umwelt einfach nicht zumuten, vier Knoblauchzehen im Mittagessen, tsetse. Es gab z.B. Auberginen mit Buttermilchsauce und Granatapfel (Super. Mit Auberginen konnte ich bislang irgendwie nix anfangen) oder Blumenkohlküchlein mit Limettenjoghurt (Auch bei meinen Kindern beide Daumen hoch! Kalt perfekt für ein Picknick!). Oder diesen feinen Salat hier. Das sind Aromen, die mich umhauen:
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| Fenchel-Feta-Salat mit Granatapfel und Sumach. Lecker. Ohne Einschränkung. Wird unbedingt wieder gemacht. |
Oder unser heutiges Sonntagsessen:
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| Gab`s heute: Muschelnudeln mit Joghurt, Erbsen und Chilli. Hm. Fein, lecker, Frisch. Und das Tolle: für morgen ist noch genügend da! |
Auch auch zum Nachmittagskaffee musste mal etwas Neues auf den Tisch: Grießkuchen mit Aperol-Orangen. Ich habe die Aperol-Orangen so lange köcheln lassen, dass der Alkohol verflogen war, meine Rabauken mochten sie dennoch nicht: zu bitter. Für mich dagegen hätten es wesentlich mehr Orangen sein können....
Genäht habe ich erstaunlich viel. Immer mal wieder. Zwischendurch, wenn Zeit war. Aber ein paar schöne, schnelle Projekte. Ein neues Lieblingskleid für die kleine Tochter einer Freundin. Blauer Cord kombiniert mit Punkten, Sternen und viel Nähfreude. Ich hatte ganz vergessen, wie fix dieser Schnitt zu nähen ist und was für schöne Ergebnisse dabei herauskommen!
Ein Wickeloberteil für`s Mädel. Aus von ihr persönlich ausgewählten Stoffen, flauschiger, türkiser Flannel mit beblümter Einfassung,
sowie eine dringend benötigte neue Buxe. Petrolfarbener Breitcord von Swafing, beblümtes Taschenfutter, gut abgelagert von Stoff*Stil.
Zu beiden Projekten ist allerdings zu sagen, dass die Passform nicht optimal ist. Die Hose ist arg weit - derzeit noch ok, da gerne warme Strumpfhosen darunter getragen werden. Vielleicht mache ich sie dann zur wärmeren Jahreszeit etwas enger. Im Kindergarten hörte ich von anderen Mütter schon den Kommentar: Cool, so ne Hose hatte ich in den 80ern auch! Und genau so ist sie. Bora nennt sie Rüblihose, sehr passend. Fand mein Mädel nicht. Schließlich ist sie ja nicht Orange, sagt sie. Und sie mag sie so, wie sie ist. Das ist die Hauptsache.
Bei diesem Projekt stimmt die Passform 100%: Ein regenbogenbuntes Kuschelkeid. Auf Zuwachs.
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| Schnitt: LISA vom Fabelwald. |