
die tage sind gefüllt und fröhlich.
wir haben ausflüge zu diversen spielplätzen unternommen.
ein weiteren beet mit salat, kohlrabi und diversen leckereien bestückt. der krachmacher gießt jeden tag gewissenhaft und bestaunt fortschritte.
picknicks mit frisch gebackenen waffeln, smarties und eis und milchschaum im garten.
vertrödelte. genossene sonntagnachmittage.
krachmachers schwester entdeckt ihre mütterliche ader und umsorgt und bekuschelt puppen und stofftiere jeder art, wickelt, fährt spazieren. sie mag keine zöpfe und findet sonnenhüte überflüssig. sie liebt wasser. umfüllen in töpfchen und tassen. ein schluck hier und ein schluck fürs püppchen.
krachmacher spielt rollen. mal ist er alter mann, mal läuft er gespielt gegen bäume und wände. er ist stolzer radfahrer und großer beschützer seiner schwester. er ist nachdenklich und trotzig. überschwänglich und liebevoll. er betrauert das wochenende-ende, während seine schwester abend fröhlich berichtet, was den tag schön gemacht hat. "war ein schöner tag, mama." das höre ich oft abends und es lässt mein mutterherz hüpfen.
ich backe. ich versorge uns selber mit brot. ein wunderbares gefühl. und wir essen salat - aus dem elterlichen garten - bis unser eigener groß genug ist, um in unsere schüsseln zu wandern. ich habe mein strickzeug mal wieder hervorgeholt. und ich fahre bald in den urlaub zu meiner schwester. allein. 10 tage lang. aufregung und freude. komische gefühle aber auch. war noch nie so lange getrennt von meinen kleinen räubern.
nach der vielen sonne betanzen wir heute den regen.
und werden es uns gut gehen lassen.
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