Donnerstag, 31. Oktober 2013

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Die Tova und ich


Tova, der Tunika- Schnitt von Wiksten, ist mir in den letzten Wochen dauernd über den Weg gelaufen. 
Aber 30 Dollar für ein Schnittmuster schien mir dann doch etwas reichlich zu sein. 
Durch Zufall habe ich gestern allerdings gesehen, dass es den Schnitt auch als pdf-Datei gibt, für weniger Geld. Und da ich beim Aufräumen letztens einen Stoff wiedergefunden habe, der in meinem Kopf perfekt für das Schnittmuster war, habe ich zugeschlagen, gefühlte Ewigkeiten ausgedruckt,  zusammengeklebt und den Baumwollflanell zugeschnitten. Da meine Kinder heute bei ihren Großeltern waren, hatte ich reichlich Zeit und habe gelesen, genäht und genäht. Der Schnitt ist gut verständlich, die Fotos zwar etwas undeutlich, aber es ging mir alles gut von der Hand. Aber schon während des Nähens  beschlich mich der leise Verdacht, dass die Stoffwahl vielleicht doch nicht die glücklichste war. Flutschiger Stoff, der zudem so komische Beulen wirft. Seltsam. Ich hatte die Tunika ursprünglich in der langen Version zugeschnitten, hatte ich mit das Ganze doch so schön mit Leggings, breitem Gürtel und Stiefel vorgestellt.     Hm.     Als ich meine Tova das erste Mal anprobiert habe, bestätigte sich mein schlechtes Gefühl.   Nachthemd.    FÜRCHTERLICH. Also echt, es sah gruslig aus. 
Kurzentschlossen habe ich beherzt zur Schere gegriffen und das gute Stück radikal gekürzt. 
Zufrieden bin ich immer noch nicht ganz, obwohl es so wenigstens tragbar ist. In den Schultern ist sie zu weit. Aber das werde ich nun nicht mehr ändern können - oder? Die Ärmellänge finde gut so, den eigentlich offenen Einsatz im Vorderteil habe ich ein Stückchen zugenäht, weil es mir zu weit aufstand. 

Eigentlich mag ich den Schnitt immer noch sehr. Ich glaube, ich probiere das nächste Mal den Schnitt in der nächst kleineren Version aus und nehme einen leichteren, glatten Stoff. Vielleicht freunden wir uns ja auch noch an, die Tova und ich. 




Dienstag, 15. Oktober 2013

Nachschlag:


Es gefällt, das Shirt. 
Etwas lang ist es, aber das finde ich nicht schlimm und das glückliche Tochterkind auch nicht. 
Schön. 

Roar!!!



Mein Rabauken-Mädchen wollte noch ein Dino-Shirt. Mit einem freundlichen Dino, der aber scharfe Zähne haben sollte. Bitteschön!
Morgen früh darf sie ihn anprobieren. Bin gespannt, ob er passt und der kleinen Dame gefällt. Dann gibt`s noch ein Tragefoto. Ob das Shirt am Kind wirkt und so ist, wie ich es mir vorgestellt habe?

Der Schnitt ist einem Shirt aus der neuen Ottobre entlehnt, für unsere Zwecke abgeändert und der applizierte Dino wurde einem Malbuch des Kindes entnommen und Freihand nachgezeichnet.
Die Stoffe habe ich bei Stoffe(dot)de gekauft - der grüne ist ein fester, schöner Baumwolljersey, der schwarz-weiß gestreifte ist ein flutschiger Viskose-Jersey.

Samstag, 12. Oktober 2013

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Ferien.

Die ersten richtigen Schulferien vom Krachmacher. Meine ersten richtigen Ferien seit langer Zeit. Kindergartenferien und der Mann hat hat frei. Und alle sind verschnupft, haben Hals- und Kopfweh. Typisch. Aber auch gut so, denn dadurch sind wir alle gezwungen, es ruhig angehen zu lassen und die Tage nicht schon wieder voll zu packen. Ein Projekt, das mich lange begleitet hat und wofür ich während der Sommerferien meiner Kinder viel gearbeitet habe, ist endlich beendet und ich habe wirklich frei, kann über eine Woche mit meinen Liebsten sein und Dinge tun, wonach mir ist. Und heute ist mir nur nach süßem Nichtstun. Füße hoch, lesen, Ofen an...



.... mal wieder stricken.... (bin gespannt, ob ich das schaffe!), Tee trinken und den Kindern beim Spielen zu schauen.



Zwischendurch ist sogar eine Rakete mit Außerirdischen im Wohnzimmer gelandet. Sie waren sehr freundlich und haben mir sogar Holzpizza und Eis angeboten.



Schön, so darf es weitergehen in den nächsten Tagen. Einigeln. Nur so da-sein. Nichts-tun müssen, nur tun-wollen wonach einem ist. Wieder runterkommen. Ankommen bei sich selbst.

...


Das Kind wächst. Unaufhörlich. Und liebt Dinos.
Sehr zum Ärger meines Mannes hat direkt bei uns um die Ecke ein Stoffladen aufgemacht. Als mein Mädel und ich uns die Nase an der Schaufensterscheibe des noch nicht geöffneten Ladens platt drückten, entschied sie bereits: den Dinostoff, daraus möchte ich ein Shirt. Hier ist es. Kombiniert mit kuschligem, braunen Sweat und türkisem Bündchen. Das Shirt ist noch etwas reichlich, aber wenn sie so weiter wächst, wird es sicher bald passen.
Schnitt: Willi von Mamu Design.